7 Leinenführigkeit - das Ziehen ist nicht das Problem
Shownotes
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00:00:00: Willkommen bei Septemberhund, deinem Podcast für Beziehung, Perspektivenwechsel und Haltung im Leben mit Hund.
00:00:08: Ich bin Susanne, Hundetrainerin Coach und vor allen Dingen Wegbegleiterin für dich und deinen Hund!
00:00:17: Wenn du dein Hund besser verstehen und dabei auch dir selbst begegnen willst bist du hier richtig.
00:00:23: Hier geht es nicht um Funktionieren sondern um Verstehen Nicht um Perfektion, sondern um Verbindung.
00:00:31: Schön, dass du da bist!
00:00:36: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Septemberhund.
00:00:41: Leinführigkeit, warum sie so viele Nerven kostet und wie du eine gute Lösung finden kannst.
00:00:48: Heute geht es um ein Thema, das so viele Menschen beschäftigt.
00:00:53: Dass man schon fast sagen könnte, wenn es im Alltag mit Hund einen Dauerbrenner gibt dann ist es die Leinenführigkeit.
00:01:01: Kaum ein Thema taucht so regelmäßig auf sorgt für so viel Frust, soviel Erwartungen, so viel gut gemeinte Tipps von außen und gleichzeitig für soviele Unsicherheit auf Seiten der Menschen, die mit ihrem Hund unterwegs sind!
00:01:17: Die Vorstellung ist ja oft eine sehr klare.
00:01:20: Man wünscht sich einen Hund, mit dem man entspannt spazieren gehen kann.
00:01:24: ein Hund der nicht zieht, nicht dauert nach vorne drängt, nicht an jedem Geruch klebt und nicht plötzlich mit voller Wucht in die Leine reinspringt.
00:01:34: Nicht die Richtung vorgibt und nicht dafür sorgt dass ein Spaziergang eher wie ein kleiner Alltagskampf wirkt als wie.
00:01:41: Wir gehen hier gemeinsam.
00:01:44: Die Sehnsucht dahinter ist meistens gar nicht Perfektion.
00:01:49: Die wenigsten Menschen sagen zu mir, ich möchte dass mein Hund die ganze Zeit exakt bei Fuß läuft!
00:01:55: Der Wunsch ist was viel Schlichteres und gleichzeitig vielleicht auch Schwierigeres.
00:02:02: Sie möchten gemeinsam unterwegs sein können ohne das die Leine ständig für Stress Hilflosigkeit oder Machtkämpfe sorgt.
00:02:13: Deshalb möchte ich heute nicht einfach über Leinenführigkeit im Sinne von so bringst du deinem Hund bei, nicht zu ziehen sprechen sondern über das was darunter liegt.
00:02:23: Ich möchte darüber sprechen warum Leinenführigkeit so oft unterschätzt wird weshalb sie für viele Menschhundteams eine der schwierigsten Aufgaben überhaupt ist.
00:02:34: Welche Trainingsmethoden häufig empfohlen werden?
00:02:38: Was daran sinnvoll ist, was du aus meiner Sicht nicht anwenden solltest und weshalb die Leinenführigkeit für mich sehr viel weniger ein Thema der einen richtigen Methode ist als viel mehr ein Thema von Innerer Haltung, Klarheit, Präsenz und Sicherheit.
00:02:58: An dieser Stelle wird auch mein neues Workbook-Leinenführkeit wichtig über das ich heute am Ende noch sprechen werde Weil ich darin ein Weg beschreibe, der dir nicht die schnelle Lösung vorgaukelt sondern bei den vielen kleinen Bausteinen, die aus meiner Sicht überhaupt erst die Grundlage für eine gute Leihenführigkeit bilden.
00:03:20: Bevor wir tiefer einsteigen möchte noch etwas sagen das mir wirklich wichtig ist Wenn dein Hund an der Leine zieht dann ist es kein Beweis dafür dass du versagt hast.
00:03:31: Es ist auch kein Beweis dafür, dass dein Hund dominanzsturrespektlos ist oder dich absichtlich ärgern
00:03:38: möchte.".
00:03:39: Das sind Begriffe die dir schnell in den Sinn kommen aber meistens wenig erklären und noch weniger helfen.
00:03:47: Ziehen an der Leine es zunächst einmal ein Verhalten.
00:03:51: Verhalten hat immer Gründe, die geprägt sind von Motivationen Und Verhalten ist eingebettet in den Kontext.
00:04:02: und genau diesen Kontext schauen wir uns heute an.
00:04:06: Leinenführigkeit gehört deshalb zu den schwierigsten Themen im Alltagstraining, weil sie kein einzelnes Verhalten es dass man punktuell abfragt sondern sind Zustand der über längere Zeit bestehen soll.
00:04:21: wenn ich meinem Hund ins Hitz bitte dann führte das aus oder auch nicht.
00:04:26: Ich gebe auf jeden Fall ein Signal und der Hund zeigt einen Verhalten, und ich kann reagieren.
00:04:31: Bei der Leinführigkeit sieht das anders aus – da beginnt das Ganze oft schon mit dem Griff zur Leine, mit der Stimmung an der Haustür, mit den Anspannungen im Körper des Hundes, mit deinen eigenen Gedanken und Erwartungen und mit der Frage wie ich heute eigentlich selbst gerade unterwegs
00:04:51: bin.".
00:04:53: Das Ganze bewegt sich dann fortlaufend weiter.
00:04:57: Jeder Schritt ist Teil des Trainings, auch wenn viele Menschen an Training nur dann denken, wenn sie bewusst eine Übung machen.
00:05:05: und das macht Leinführigkeit so komplex.
00:05:07: Sie sind Zusammenspiel aus Bewegungsbedürfnis Erwartungen, Erregungslage Orientierung Umweltreizen Innerer Verfassung des Hundes innerer Verfassung des Menschen Erfahrungen Aus der Vergangenheit Tempo, Körpersprache, Timing und Beziehungen.
00:05:27: Und wenn man das einmal wirklich ernst nimmt dann wird plötzlich sehr klar warum einfache Patentrezepte gar nicht ausreichen können!
00:05:37: Ich erlebe in meiner Arbeit immer wieder, dass Menschen sich eine Methode wünschen die möglichst schnell funktioniert und das ist völlig verständlich.
00:05:46: Wenn man Woche für Woche mit einem ziehenden Hund unterwegs ist wenn Spaziergänge anstrengend sind wenn man sich vielleicht auch schämt weil andere Leute mit erhobenen Zeigefinger oder mit mit leidigem Blick an einen vorbeilaufen dann wächst natürlich die Sehnsucht nach einer Lösung die einfach greift.
00:06:05: Aber die Wahrheit ist, Leinenführigkeit ist selten ein Problem das mit einer einzigen Technik lachhaltig gelöst wird.
00:06:13: Dafür ist sie zu sehr mit dem gesamten System Mensch-Hund verbunden!
00:06:20: Schauen wir deshalb erst einmal auf die Frage, warum Hunde überhaupt ziehen?
00:06:26: Das klingt zwar banal ist aber zentral.
00:06:29: Denn solange wir nur auf das Ziehen selbst schauen bleiben wir an der Oberfläche.
00:06:35: ein Hund zieht nicht grundlos erzieht weil es für ihn in diesem Moment Sinn ergibt.
00:06:42: manchmal ist dieser Sinn ganz.
00:06:45: Er will schneller dort ankommen, wo etwas Spannendes ist.
00:06:48: Da ist ein Geruch, ein anderer Hund, ein bekannter Weg, ein Lieblingsplatz eine Wiese, eine Person – ein Ziel eben!
00:06:57: Zielen bringt ihn in Bewegung und häufig bringt es ihm auch schneller ans Ziel.
00:07:04: Das allein reicht schon aus damit Verhalten sich verfestigt.
00:07:10: Manchmal steckt hinter dem Ziehen aber deutlich mehr.
00:07:13: Ein Hund kann ziehen, weil er aufgeregt ist.
00:07:16: Weil es sein Nervensystem hochfährt.
00:07:18: Weil er kaum in der Lage ist Tempo und Impulse zu regulieren!
00:07:23: Er kann ziehen weil er unsicher ist und Kontrolle über mehr Distanz gewinnen möchte.
00:07:29: Er kann auch ziehen, wenn er gelernt hat dass er sich durch den Zug an der Leine sicherer fühlt, da er sich dadurch selbst eine Begrenzung schafft.
00:07:38: Er kann ziehen, weil die Umwelt so viel interessanter erscheint als der Mensch am anderen Ende der Leine.
00:07:46: Oder weil der Mensch zwar körperlich anwesend, innerlich aber gar nicht wirklich da ist!
00:08:00: Und er kann ziehen, weil wir Menschen oft unterschätzen wie schwer es für Hunde ist sich in unserer Geschwindigkeit auf unseren Wegen mit unserer Form der Fortbewegung und unseren Alltagsbedingungen zu bewegen.
00:08:16: Kennst du das wenn Du mit einer anderen Person spazieren gehst?
00:08:19: Und ihr habt nicht das gleiche Tempo!
00:08:22: Du möchtest vielleicht schneller gehen als der andere Dann müsst Ihr Euch erst einmal auf ein gemeinsames Tempo einigen und es wird dir vielleicht schwer fallen, dich immer wieder zu bremsen weil du gerne schneller gehen würdest.
00:08:38: Und auch das gehört zur Ehrlichkeit dazu.
00:08:41: die Leine ist keine natürliche Form der Fortbewegung.
00:08:45: für uns ist sie praktisch nötig gesetzlich oft vorgeschrieben und im Alltag unverzichtbar.
00:08:52: Für den Hund bedeutet sie ganz häufig Begrenzung Einfluss von außen und die Notwendigkeit seinen Verhalten an etwas auszurichten, das für ihn nicht automatisch logisch ist.
00:09:06: Wenn wir also von Leinenführigkeit sprechen, sprechen wir immer auch über eine Anpassungsleistung des Hundes – die gelingt umso besser je verständlicher, sicherer und verlässlicher wir den Rahmen gestalten!
00:09:22: An dieser Stelle lohnt sich ein Blick auf die Methoden, die rund um Leinenführigkeit ständig empfohlen werden.
00:09:28: Ich möchte mindestens sieben davon mit dir anschauen weil ich finde dass man sie nicht pauschal abfeiern oder verteufeln sollte.
00:09:37: viel sinnvoller ist es sie einzuordnen denn fast jede Methode hat einen Kern der hilfreich sein kann wenn man versteht wenn sie passt, was sie leisten kann und wo ihre Grenzen liegen.
00:09:51: Manche gilt es aber auch einfach abzulehnen!
00:09:55: Die erste Methode die fast jeder kennt ist das Stehenbleiben sobald der Hund an der Leine zieht.
00:10:01: Die Logik dahinter ist einfach Wenn ziehen den Hund nicht weiterbringt soll sich das Verhalten nicht lohnen.
00:10:08: Theoretisch ist das nachvollziehbar.
00:10:11: Praktischer lebe ich allerdings sehr unterschiedliche Ergebnisse, bei manchen Hunden kann das funktionieren Vor allem dann, wenn der Hund nicht komplett im Außen verschwindet.
00:10:22: Wenn er ansprechbar bleibt und wenn der Mensch in diesem Moment innerlich ruhig und klar ist.
00:10:29: bei vielen anderen Teams entsteht jedoch was anderes Der Mensch bleibt stehen, der Hund zieht weiter es entsteht Frustration Manchmal auch körperliche Spannung Und irgendwann geht der Mensch doch wieder los.
00:10:43: Die Übung wird also inkonsequent ausgeführt.
00:10:46: Für den Hund ist dann oft gar nicht klar, ja was genau er lernen soll.
00:10:50: Aus meiner Sicht ist das stehen bleiben wirklich keine Wunderwaffe.
00:10:55: es kann Baustein sein wenn der Hund grundsätzlich Orientierung am Menschen schon gut entwickelt hat und wenn sich jede Situation bereits hoch emotional aufgeladen ist.
00:11:07: als alleinige Methode halte ich sie für wenig zielführend.
00:11:14: Die zweite Methode sind Richtungswechsel.
00:11:17: Sobald der Hund nach vorne zieht, wechselt er Mensch die Richtung.
00:11:20: Dahinter steckt die Idee Aufmerksamkeit zu fördern und dem Hund zu vermitteln, dass es sich lohnt auf den Menschen zu achten.
00:11:29: Auch dieser Ansatz kann einen sinnvollen Kern haben.
00:11:32: Er kann helfen starres nach vorn ziehen aufzubrechen und dem Hund deutlicher zu machen, dass gemeinsame Bewegung etwas mit gegenseitiger Orientierung zu tun hat.
00:11:46: Gleichzeitig ist das eine Methode, die sehr stark von der Ausführung lebt.
00:11:51: Wenn der Mensch hektisch wird ständig abrupt die Richtung ändert, innerlich genervt ist oder aus dem Richtungswechsel eine Art Tanz des Chaos macht dann kommt es zu Gezerre an der Leine.
00:12:03: ein Hund kann zwar kurzfristig aufmerksam wirken aber nicht weil er sich sicher am Menschen orientiert sondern weil er versucht unberechenbare irgendwie mitzukriegen.
00:12:16: Für mich sind Richtungswechsel dann sinnvoll, wenn sie ruhig klar und bewusst eingesetzt werden auf gar keinen Fall als Strafe sondern es soll eine Form von Kommunikation sein.
00:12:29: Als Strategie ohne gutes Beziehungsfund der Fundament halte ich Sie jedoch ebenfalls für begrenzt sinnvoll wegen des eventuellen Stagenzuges an der Leine zu beginnen.
00:12:44: Die dritte Methode ist das Arbeiten mit Futter, das Bestätigen von Blickkontakt oder das gezielte Führen über Futterpositionen.
00:12:53: Dazu habe ich eine recht differenzierte Haltung.
00:12:56: Futter kann wunderbar sein es kann helfen gewünschtes Verhalten zu erzielen Es kann Orientierung für den Hund attraktiv machen und es kann vor allem in kleinschrittigen Trainingssituationen sehr wertvoll sein, weil das Klarheit schafft.
00:13:12: Und Verhalten verstärkt!
00:13:15: Dass wir häufiger sehen möchten – problematisch wird es aus meiner Sicht dort wo Futter nicht mehr Verstärkung ist sondern Ersatz für Beziehung und Präsenz.
00:13:26: Wenn ein Hund nur deshalb neben mir bleibt, will ich ihn mit Futterlocke oder weil er gelernt hat permanent auf meine Hand zu starren.
00:13:34: Dann habe ich nicht unbedingt Leinenführigkeit aufgebaut sondern möglicherweise einen sehr futtergebundenes Verhalten.
00:13:43: das ist nicht per se schlecht aber es ist für den Alltag nicht sehr tauglich vor allem dann nicht wenn die Umwelt spannender ist als die Kekse.
00:13:52: Mein Fazit zu dieser Methode ist deshalb ja sinnvoll, wenn sie bewusst kleinschrittig und nicht als Dauerkrücke eingesetzt wird.
00:14:02: Weniger sinnvoll Wenn Sie die innere Verbindung Und echte Orientierung ersetzt.
00:14:10: Die vierte Methode Ist das klassische Fußlaufen oder dass sehr enge gehen an einer bestimmten Position.
00:14:18: Viele Menschen setzen Leinenführigkeit mit perfekten Fußlaufengleich.
00:14:23: Das Problem dabei ist, dass Fuß laufen und alltagstaugliche Leinenführigkeit nicht dasselbe sind.
00:14:31: Ein sauber aufgebautes Fuß kann eine tolle Übung sein.
00:14:36: Es stärkt Aufmerksamkeit, Präzision, Zusammenarbeit und Körperwahrnehmung.
00:14:41: Für bestimmte Situationen kann es sehr nützlich sein etwa an engen Stellen in Begegnungssituation oder dann wenn kurzfristig mehr Struktur gebraucht wird.
00:14:53: Dauerhaft für jeden Spaziergang halte ich es allerdings für unrealistisch Passend!
00:15:01: Spaziergänge sind keine Prüfungen.
00:15:04: Hunde müssen sich bewegen, schnüffeln die Umwelt wahrnehmen und die Welt lesen.
00:15:09: Deshalb würde ich Fuß gehen als Trainingsbaustein bewerten.
00:15:13: Sinnvoll in Sequenzen hilfreich in bestimmten Momenten aber nicht gleichzusetzen mit dem was ein entspannter Alltagspaziergang für mich bedeutet.
00:15:24: Bei Hunden die sehr stark ziehen würde ich definitiv zuerst Fußgehen aufbauen, um dem Hund erst mal eine Idee von Orientierung am Menschen zu geben.
00:15:36: Die fünfte Methode über die man sprechen muss sind die Leinenkorrekturen also rucke und starke Impulse oder andere Formen von körperlicher Einwirkung über die Leine.
00:15:48: Ich weiß, dass manche Menschen damit scheinbar schnelle Effekte erzielen.
00:15:52: Ich weiß auch, dass das nach außen manchmal beeindruckend aussieht weil ein Hund Verhalten abrupt unterbricht.
00:16:01: Für mich liegt das Problem allerdings darin, dass Unterbrechung nicht automatisch verstehen bedeutet.
00:16:08: Ein Hund kann aufhören zu ziehen, weil ein Unangenehmer Reiz erfolgt!
00:16:13: Aber damit ist noch nicht geklärt, ob er verstanden hat wie er sich stattdessen verhalten soll und ob er sich sicher fühlt.
00:16:22: Dazu kommt dass solche Korrekturen leicht Unsicherheit Gegendruck Stress oder ein beschädigtes Vertrauensgefühl erzeugen können gerade bei sensiblen oder ohnehin angespannten Hunden.
00:16:36: Meine Bewertung ist deshalb sehr klar, diese Methode mag kurzfristig Verhalten deckeln.
00:16:42: Aber sie ist aus meiner Sicht für beziehungsorientiertes nachhaltiges Alltagstraining abzulehnen – da in großen Teilen auch Tierschutz relevant!
00:16:53: Ich möchte ein Hund der sich auf Kommunikation einlassen kann.
00:16:59: Die sechste Methode ist das sogenannte Ste- oder Sitzprogramm an jeder Spannung Also sehr viele Unterbrechungen, bei denen der Hund immer wieder anhaltend sich sammeln und neu ausrichten soll.
00:17:13: Auch das kann in manchen Trainingskontexten hilfreich sein – besonders bei Hunden die stark ins Vorpreschen kommen und von Struktur profitieren!
00:17:23: Gleichzeitig wird diese Methode im Alltag oft übertrieben.
00:17:27: Wenn aus jedem Spaziergang eine Aneinanderreihung von Stops wird, in der wenig Fluss, wenig Gemeinsames gehen und wenig wirkliche Verbindung entstehen dann wird aus Training schnell eine ziemlich zähe Angelegenheit.
00:17:41: Manche Hunde werden dadurch ruhiger, andere werden eher frustriert oder schauen ständig nur noch was will mein Mensch jetzt?
00:17:49: Ja deshalb würde ich auch hier sagen nicht anwenden da es für den Einsatz im Alltag nicht brauchbar ist und es für mich fraglich ist ob der Hund eine Chance hat zu verstehen was er tun soll.
00:18:04: Die siebte Methode ist das Management über geeignete Ausrüstung also zum Beispiel ein gut sitzendes Geschirr passende Leinlänge, eventuell Doppelleine.
00:18:14: Manchmal Brustgeschirr statt Halsbald in manchen Fällen auch Schleppleine für Kontexte, in denen es möglich ist.
00:18:22: Das ist eigentlich keine Trainingsmethode im engeren Sinne wird aber häufig unterschätzt denn Ausrüstung löst zwar nicht die Ursache des Zins sie beeinflusst aber wie sicher ruhig und körperlich gut begleitet ein Hund überhaupt unterwegs sein kann.
00:18:40: Wenn eine Leine zu kurz ist, das Geschirr scheuert der Mensch permanent gegenhalten muss oder die Handhabung unpraktisch ist steigen Stress und Missverständnisse auf beiden Seiten.
00:18:54: Gute Ausrüstung also ist kein Ersatz für Training aber eine wichtige Grundlage.
00:19:02: bei Hunden die stark ziehen bitte immer ein gut Sitzendes Geschirb benutzen.
00:19:07: ich würde Diesen Bereich deshalb als sehr sinnvoll bewerten, da er vieles erleichtern kann.
00:19:14: Denn Management ist immer auch Teil des Trainings!
00:19:20: Die achte Methode und das ist die, die meinem Ansatz am nächsten kommt – ist der Aufbau von Orientierung, innerer Klarheit Qualität.
00:19:33: Hier geht es nicht primär darum, das Ziel zu korrigieren sondern darum Voraussetzungen zu schaffen unter denen locker an der Leine gehen überhaupt möglich ist.
00:19:44: Das bedeutet den Hund lesen, den Menschen lesen Den Kontext bewusst gestalten, Tempo von beiden Wahrnehmenspannung im Körper bemerken.
00:19:56: Frühsignale erkennen ja die eigene Präsenz stärken und ich erst dann zu reagieren wenn die Leine schon straff ist wie ein Abschleppseil!
00:20:06: Ja für mich ist das die nachhaltigste Form der Arbeit an Leinenführigkeit.
00:20:12: Sie ist allerdings auch Unbequemste für Menschen, die schnelle Lösungen suchen.
00:20:18: Weil sie nicht auf Schnelligkeit setzt sondern auf Entwicklung.
00:20:23: Meine Bewertung ist deshalb eindeutig hoch sinnvoll aber nicht immer spektakulär weil sie aus vielen kleinen oft unscheinbaren Schritten besteht.
00:20:36: Wenn wir uns diese Methode anschauen, dann wird auch deutlich warum Leihenführigkeit nicht mit einer einzelnen Maßnahme gelöst werden kann.
00:20:44: Es braucht fast immer mehrere Bausteine.
00:20:47: es braucht Wissen über den Hund es braucht Beobachtung es braucht Timing und es braucht Übung.
00:20:55: Und es braucht etwas das in vielen Einleitungen fast zu kurz kommt die innere Haltung des Menschen.
00:21:05: Ich weiß, dass dieser Begriff manchmal etwas soft klingt.
00:21:09: Innere Haltung!
00:21:11: Das ist schnell so ein Ausdruck bei dem manche die Augen rollen und denken oh je sie wird spirituell.
00:21:17: aber genau das meine ich nicht.
00:21:19: wenn ich von innerer Haltung spreche meine ich dass du nur genug positive Energie ausstrahlen musst und dann läuft dein Hund plötzlich locker an der Leine.
00:21:30: So funktioniert das natürlich nicht, was ich meine ist etwas sehr Konkretes.
00:21:36: Ich meine die Art, wie du innerlich in Kontakt mit dir selbst bist.
00:21:40: Wie klar Du in Deinen Entscheidungen bist, wie sehr Du im Moment anwesend bist!
00:21:46: Wie gut Du Sicherheit verkörpern kannst, wie Du mit Spannungen umgehst und wie sehr Dein Körper und Dein Inneres erleben zusammenpassen.
00:21:58: Hunde nehmen uns nicht nur über Worte wahr.
00:22:02: Sie lesen Muskeletonus, Atmung, Ausrichtungen, Blick, Schwerpunkt des Körpers und Bewegungsfluss.
00:22:11: Ein Mensch der äußerlich versucht ruhig zu wirken innerlich aber längst im Alarmzustand ist sendet andere Signale als ein Mensch der wirklich in sich ruht!
00:22:23: Wenn ich schon beim Verlassen des Hauses denke, hoffentlich zieht er heute nicht schon wieder.
00:22:28: Hoffentlich begegnen wir niemandem!
00:22:30: Hoffentlich schaffe ich das.
00:22:32: dann ist mein Körper meistens in einer Anspannung bevor der Hund überhaupt den ersten Zug auf die Leine bringt.
00:22:39: Mein Hund spürt diese Anspanung als wichtige Information an ihn.
00:22:46: Er verarbeitet diese Information sehr individuell und lässt sie in sein Verhalten einfließen.
00:22:54: Das heißt nicht, dass du Schuld bist wenn dein Hund zieht aber es heißt das du Teil des Systems bist was natürlich auch eine Chance ist denn wenn Du Teil des Systemes bist kannst Du Einfluss nehmen indem Du Dich selbst besser kennenlernst und lernst wie Du ihn mehr Klarheit und Präsenz kommen kannst.
00:23:18: Es soll dich auf gar keinen Fall mehr unter Druck setzen!
00:23:24: Für mich hat gute Leihenführigkeit sehr viel mit Sicherheit zu tun, Sicherheit auf Seiten des Hundes aber auch Sicherheit auf Seite des Menschen.
00:23:35: Ein Hund der sich unsicher fühlt wird oft anders laufen als ein Hund das ich an dir orientieren kann.
00:23:45: Ebenfalls anders führen als jemand, der innerlich sortiert ist.
00:23:50: Klarheit und Sicherheit sind deshalb für mich tragende Säulen!
00:23:54: Sie entstehen in vielen kleinen Momenten In einer Art wie ich mich vorbereite Wie ich Situationen einschätze Wie ich mich regulieren kann Und wie gut Ich den Rahmen Für meinen Hund selbst verstehe.
00:24:10: Vielleicht kennst du das?
00:24:11: Es gibt Tage Da gehst Du los anstrengender.
00:24:15: Du bist mit den Gedanken woanders, dein Körper ist müde du bist ungeduldig oder innerlich einfach overloadet und plötzlich zieht ein Hund gefühlt noch mehr reagiert empfindlicher es weniger bei dir.
00:24:30: dann gibt es andere Tage an denen du ruhiger geerdeter und wacher bist, an denen du früher bemerkst wann Spannung entsteht.
00:24:40: An denen du deinen Hund besser lesen kannst, an den du nicht sofort verkrampft.
00:24:46: An solchen Tagen ist oft nicht plötzlich alles perfekt aber es fühlt sich leichter an.
00:24:54: Genau diese Unterschiede zeigen dass Leinenführigkeit eben nicht nur ein Trainingsthema ist.
00:25:00: sie besteht aus vielen einzelnen Bausteinen.
00:25:05: Und jetzt kommen wir zu dem Punkt, der mich letztlich auch dazu gebracht hat mein Workbook-Leinenführigkeit genau so zu schreiben wie ich es geschrieben habe.
00:25:14: Ich wollte kein weiteres Material erschaffen indem eigentlich nur sieben Übungen stehen und am Ende heißt es wenn du das konsequent machst läuft dein Hund locker an der Leine.
00:25:25: Das wäre mir zu kurz gegriffen gewesen.
00:25:28: Stattdessen wollte ich die vielen kleinen Bausteine sichtbar machen, die im Alltag oft übersehen werden – obwohl sie so entscheidend sind!
00:25:38: Und aus meiner Sicht beginnt Leinenführigkeit dort wo wir wahrnehmen was ist.
00:25:45: Es beginnt mit der Frage In welchem Zustand wir losgehen, wie wir unseren Hund lesen?
00:25:52: Ob wir nur reagieren oder ob wir führen können ohne hart zu werden.
00:25:59: Sie beginnen auch damit, ob wir Klarheit mit Druck verwechseln oder ob Wir verstehen dass echte Klarheit oft leise ruhig und dennoch deutlich ist Ob wir nur darauf schauen, was der Hund falsch macht oder ob wir verstehen, was er braucht um überhaupt anders handeln zu können.
00:26:23: In meinem Workbook beschreibe ich deshalb viele kleine Schritte zur Mobilisierung der inneren Haltung.
00:26:29: Das klingt vielleicht zunächst ungewöhnlich, weil man bei Leinenführigkeit oft erwartet dass es vor allem um den Hund geht aber ich bin überzeugt das der Mensch an dieser Stelle eine tragende Rolle hat nicht als jemand der kontrollierend eingreifen soll sondern als jemand er seinem Hund Orientierung geben kann ob da jemand ist, der präsent ist, er in sich ruht, der klar ist und der Entscheidungen treffen kann und gleichzeitig wohlwollend in Beziehung bleibt.
00:27:04: Es geht nicht darum, aus Menschen kleine Roboter zu machen die möglichst korrekt mit geradem Rücken und neutralem Gesichtsausdruck durch die Gegend marschieren.
00:27:13: Es geht auch nicht darum aus Leinenführigkeit eine starre Disziplin zu machen!
00:27:19: Für mich darf ein Spaziergang lebendig sein es darf geschnüffelt werden es darf Interesse geben es darf Wechsel geben zwischen Freiraum und Struktur was übrigens eines sehr individuelle Entscheidungen sein sollte.
00:27:34: Manche Hunde könnten mit mehrer Freiraum sehr gut umgehen, anderen fällt es schwer sich zu regulieren wenn sie zu viel freiraum haben.
00:27:45: Leinführigkeit bedeutet für mich dass zwischen uns eine Form von Verbindung und Orientierung entsteht in der Zug an der Leine nicht der Normalzustand ist.
00:27:57: Gerade deshalb ist es auch so wichtig, die unterschiedlichen Probleme rund ums Ziehen überhaupt differenziert anzuschauen.
00:28:05: Es gibt nicht das eine große Problem an der Leine!
00:28:09: Der Hund, den am Anfang des Spaziergang aus purer Aufregung nach vorne schießt, braucht oft etwas anderes als der Hund, der bei Sichtung anderer Hunde sofort Spannungen aufbaut.
00:28:21: Der Hund, der an jeder Ecke stehen bleibt und dann in der Leine zieht um zum nächsten Geruch zu kommen bringt eine andere Thematik mit als der Hund der draußen schlicht kaum Orientierung am Menschen gelernt hat.
00:28:35: Und wieder anders ist die Situation bei Hunden die aufgrund von Unsicherheit oder Überforderung ziehen weil sie Situationen hinter sich lassen oder kontrollieren möchten.
00:28:47: Deshalb halte ich pauschale Tipps für sehr problematisch.
00:28:50: Es braucht eine genaue Analyse des Verhaltens von Hund und Mensch ebenso wie ein gezieltes Training, das genau für diese Teams greifen kann!
00:29:01: Vielleicht ist das auch der Grund, warum Menschen beim Thema Leinführigkeit so schnell an sich selbst zweifeln.
00:29:09: Sie probieren vieles aus, sie hören unterschiedliche Ratschläge, sie lesen Anleitungen und schauen Videos – und wenn es dann trotzdem nicht besser wird landet die Verunsicherung häufig bei ihnen selbst!
00:29:21: Vielleicht bin ich zu inkonsequent, vielleicht bin ich nicht klar genug.
00:29:25: Vielleicht mache ich alles falsch?
00:29:27: Vielleicht ist mein Hund einfach schwierig!
00:29:30: Ich wünsche mir sehr dass diese Folge an der Stelle etwas entlastet denn nein du machst nicht automatisch alles falsch nur weil ihr noch immer das Thema mit der Leine habt.
00:29:43: aber ja es lohnt sich genauer und tiefer hinzuschauen statt nur an der Oberfläche rumzudoktern.
00:29:51: Was dabei aus meiner Sicht enorm hilft, ist ein Perspektivenwechsel.
00:29:56: Weg von der Frage wie verhindere ich das Ziehen hin zu der Frage was braucht mein Hund damit eine lockere Leine überhaupt möglich wird?
00:30:07: und was brauche ich damit ich diese Form von Orientierung und Sicherheit verkörpern kann?
00:30:14: Das ist ne ganz andere Haltung.
00:30:17: sie macht den Weg nicht zwangsläufig kürzer, aber oft nachhaltiger und sie führt dich aus den bloßen reagieren heraus.
00:30:29: Leinführigkeit scheitert oft dort wo wir zu spät das Zepter in die Hand nehmen.
00:30:35: wenn die Leine schon straff ist der Hund schon voll mit dem Außen beschäftigt ist ein Körper schon komplett angespannt ist oder es in dir nur noch schreit?
00:30:43: Nicht schon wieder!
00:30:44: Dann arbeiten wir bereits mit einer deutlich zu hohen Erregungslage.
00:30:49: Viel hilfreicher ist es, früher zu sehen wie sich die Anspannung aufbaut.
00:30:54: Zu bemerken wann der Hund sein Tempo verändert wenn du selbst schneller, starrer oder gereizter wirst.
00:31:02: Diese Form der Wahrnehmung ist ja Schlüssel zum Erfolg!
00:31:07: Nun kannst Du vielleicht besser verstehen warum mein Workbook nicht einfach eine Sammlung von Übungen zur Leinenführigkeit ist sondern eine Begleitung zu einer anderen Form mit dem Hund unterwegs sein.
00:31:20: Ich beschreibe darin, was du tun kannst und worauf du in dir achten kannst!
00:31:25: Ich arbeite mit kleinen Reflektionsschritten, mit alldachstauglichen Impulsen und mit Bausteinen die deine innere Haltung stärken
00:31:34: werden.".
00:31:35: Vielleicht fragst Du Dich jetzt ob das nicht alles sehr aufwändig ist?
00:31:40: Ehrliche Antwort Ja und Nein Weil echte Veränderungen, Zeitbewusstsein und Übungen braucht?
00:31:49: Es ist ein Prozess.
00:31:51: Nein!
00:31:52: Weil es nicht darum geht ab morgen alles perfekt zu machen oder jede Runde zum Trainingsprojekt zu erklären.
00:31:59: Es geht viel mehr darum einzelne Bausteine ernstzunehmen.
00:32:05: Euer Start in den Spaziergang bewusster zu gestalten und früher wahrzunehmen was gerade in dir und auch deinem Hund passiert kleine Schritte, die in Summe den großen Unterschied machen können.
00:32:20: Das ist auch der Grund weshalb ich dir am Ende dieser Folge meinen Workbook nicht als Zauberlösung verkaufe.
00:32:26: Ich verspreche dir nicht, dass dein Hund nach drei Tagen locker neben dir geht!
00:32:30: So arbeite ich nicht und das will ich dir auch nicht
00:32:33: versprechen.".
00:32:35: Es ist für Menschen gedacht die nicht einfach nur irgendeinen Trick suchen sondern verstehen möchten warum Leinenführigkeit so komplexe ist und wie sie auf eine Weise daran arbeiten können die Beziehungen Klarheit und Alltag zusammenbringt.
00:32:52: Wenn du also gerade an dem Punkt bist, an dem du spürst das Ziehen an der Leine bei euch nervt und euch im Alltag wirklich beschäftigt.
00:33:00: Wenn du merkst dass du nicht noch zehn widersprüchliche Internet-Tipps brauchst sondern eher eine ruhige nachvollziehbare Begleitung die dein Hund zu dir ins Boot holt dann ist es genau das Richtige für dich und deinen Hund!
00:33:16: Für einen Weg auf den viele kleine Bausteine zusammen spielen dürfen.
00:33:23: Vielleicht ist gerade das die wichtigste Botschaft dieser Folge.
00:33:26: Leinenführigkeit ist eine der anspruchsvollsten Alltagsaufgaben im Zusammenleben mit Hund, weil sie so viele Ebenen gleichzeitig berührt.
00:33:36: Sie hat mit Bewegung zu tun und Bedürfnissen, Erregungen, Sicherheit, Beziehung, Führung, Motivation, Nervensysteme und dem, was wir Menschen an Bewusstsein für unsere Körpersprache haben.
00:33:52: Und jetzt kommt noch etwas Hoffnungsvolles.
00:33:56: Wenn Leinenführigkeit also aus vielen Bausteinen besteht, dann bist du auch nicht darauf angewiesen die eine perfekte Lösung zu finden.
00:34:06: Du darfst an verschiedenen Stellen ansetzen verstehen beobachten dein Hund besser lesen lernen dich selbst besser lesenn lernen herausfinden welche Methode für euch ein sinnvoller Baustein ist und welche eher nicht.
00:34:23: aufhören, euch an anderen zu messen die nicht eure Erfahrung haben und auch nicht eure Geschichte.
00:34:31: Ihr seid richtig wie ihr seid das möchte ich an dieser Stelle noch einmal wirklich betonen.
00:34:38: Ich wünsche mir für Mensch-Hundteam Spaziergänge, in denen Verbindung möglich ist, Orientierung wachsen kann.
00:34:45: Nicht jeder Meter zum Kampf wird und den Menschen spüren – ich muss nicht härter oder lauter werden um klarer zu sein!
00:34:54: Ich darf präsenter und bewusster werden und ich darf Sicherheit für mich und mein Hund aufbauen so wie es sich für unsicher
00:35:03: anfühlt.".
00:35:05: Das ist der Weg den ich stärken möchte.
00:35:08: Wenn dich das anspricht, du tiefer einsteigen möchtest und nicht nur wissen willst was dein Hund tun soll sondern auch verstehen möchtes wie du selbst die Grundlage dafür mitgestalten kannst dann schau dir das Workbook-Leinenführigkeit sehr gern an.
00:35:24: Ich hoffe, dass du aus dieser Folge etwas für dich mitnehmen konntest.
00:35:28: Vielleicht ein neuen Blick auf ein altes Problem?
00:35:30: Vielleicht ein wenig Entlastung vielleicht auch den Impuls das Thema nicht länger nur als lästige Baustelle zu sehen sondern als Einladung genauer hinzuschauen denn manchmal verändert sich was entscheidendes in dem Moment indem wir anfangen das Ganze wirklich zu verstehen.
00:35:53: Danke, dass du heute zugehört hast und wenn du magst hören wir uns in der nächsten Folge wieder hier bei Septemberhund.
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